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Reim und Raus
Reim und Raus
der fein gemeine Blick ins pralle Leben


Saarbrücker Zeitung (KeK) am 09.05.2011:

Grandios: Ody, Dunkel & Giloi
"Reim und Raus'', ein Großereignis der Kleinkunst auf dem Theaterschiff

Saarbrücken. Großartig. Mehr möchte man eigentlich gar nicht sagen zu diesem im wahrsten Sinne des Wortes tierisch guten Liederabend und schlicht empfehlen: Hingehen, verquere Frühlingsgefühle entwickeln, Tränen lachen und heulen. Und sich fragen, wie dieser fabelhafte Ody alias Gregor Köhne es schafft, in seinen Gedichten mit rabenschwarzem Humor Köter und langweiliges Ehegespons um die Ecke zu bringen und gleichzeitig so wahrhaftig und anrührend von Liebe und vom Sterben zu reden, dass einem das Wasser im Auge steht.

Ein echter Glücksfall

Bei "Reim und Raus", das am Samstag auf dem Theaterschiff Maria-Helena Premiere feierte, teilt er sich die Bühne mit Barbara Dunkel und Wolf Giloi - ein echter Glücksfall, eben weil das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit unterschiedliche Emotionen weckt und dabei so völlig unprätentiös und gefühlsunduselig daherkommt. Dieser Abend hat alles: bitterböse Überraschungs-Pointen, unverkitschte Liebeslyrik und hemmungslos komische (Schüttel-) Reime, die ihren Autor als legitimen Nachfolger von Busch, Morgenstern, Ringelnatz und Erhardt ausweisen. Eine wunderbare Sängerin, die für jede Stimmung den richtigen Ton findet und ihr komödiantisches Talent ausspielen darf; grandios etwa Barbara Dunkels Kür als Eiskunstlauf-Reporterin. Einen klasse Pianisten, der mitalbert und Odys Poesie kongenial vertont hat. Und einen Dichter, der mit seiner trockenen Vortragsart jegliches Pathos im Keim erstickt. Grandios. Hingehen!




Ody trifft Erhardt

Als bekennender Heinz-Erhardt-Fan präsentiert Ody nicht nur eigene Texte, sondern auch die des großen deutschen Komikers, der im letzten Jahr hundertsten Geburtstag gefeiert hätte.

Wie auch Erhardt amüsiert Ody sein Publikum mit Selbstverfasstem, das er mit Inbrunst und Augenzwinkern rezitiert. Beim Aufeinandertreffen der zeitlos-witzigen Gedichte des Altmeisters und der des dreimaligen Wilhelm-Busch-Preisträgers Ody dürfte also kein Auge trocken bleiben.

Musikalisch aufgepeppt wird das Ganze durch den virtuosen Wolf Giloi am Akkordeon.

Das Foto auf dem Plakat und die rezitierten Texte darf Ody mit freundlicher Genehmigung des Lappan-Verlags verwenden und lesen. Sie entstammen der Veröffentlichung "DER GROSSE HEINZ ERHARDT" (2009) anlässlich seines 100sten Geburtstags.





paulinchen -ensemblePaulinchen reist zum Regenbogen

Anfragen unter:
crew@theaterschiff-maria-helena.com
oder
Tel. 0681 65817

Infos zum Stück: HIER












Odys Romeo & GiuliaOdys Romeo & Giulia

Den Premieren-Bericht im SR-Kulturspiegel findet man HIER.

Kritik Saarbrücker Zeitung, 30.11.2010

(K)ein Hühnchen wird zur Sau gemacht

,,Romeo und Giulia”, unterhaltsam wie selten: Happy End auf dem Theaterschiff

Romeo ist ein Hühnchen, seine Angebetete ein rosiges Schwein. In seiner Bearbeitung von Shakespeares Liebesgeschichte hat Ody sich sehr viele Freiheiten genommen – und dem Publikum viel Spaß bereitet.

Sehnsuchtsvolles Verlangen, kindlicher Überschwang und tiefe Verzweiflung – selten hat man im Theater Gelegenheit, derlei Seelenzustände aus unmittelbarer Nähe in den Gesichtern der Schauspieler zu lesen. Anders in „Romeo & Giulia“, der neuesten Produktion des Trios Gregor Köhne, Frank Lion und Wolf Giloi, die am Samstag auf dem Theaterschiff ihre vielbeklatschte Premiere erlebte. Denn Regisseur Frank Lion macht einen „Laufsteg“ inmitten der Zuschauerplätze zur Bühne. Hier spielt die Handlung, die – sehr frei nach Shakespeare – die berühmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur erzählt. Wobei die amourösen Verstrickungen ins Reich der Tiere verlegt und die Tragödie zur Komödie wird.

Der gereimte Text und die musicalartigen Songs (Texte: Gregor Köhne, Musik: Wolf Giloi) machen den Theaterabend zum tierischen Vergnügen: "Das Näschen, wie ein kleines Döschen, das bisher keinen Stecker fand", schwärmt Hahn Romeo von der Schönheit seiner angebeteten Sau, die ihrerseits bekennt "Es zittert mir in meinem bauche, doch nicht vom Böhnchen, nicht vom Lauche".

Dank feiner Zwischentöne und der schauspielerischen Leistung des Darsteller-Quartetts driftet das Stück trotz deftiger Komik und manch kitschverdächtiger Melodie nicht in Richtung Klamauk ab und lässt das Publikum nicht nur lachen, sondern auch mit den Liebenden bangen. Denn Giulia ist wirklich zum Anbeißen und von Meike Ruby so zauberhaft gespielt, dass man dem knabenhaften Romeo (herrlich: Ralf Peter) zu seiner Wahl nur gratulieren kann. Als ekelhafter Eber Haché läuft Vincenzo di Rosa zur Hochform auf, wenn er im Plüschpelz mit Macho-Sonnenbrille rock’n’rollend seine Männlichkeit besingt.Gabriele Bernstein überzeugt als gestrenge Schwester Romeos ebenso wie als sexy Hühnchen,das mit seiner Schnapsidee, Giulia mittels Schlafmittel scheinbar ins Reich der Toten zu befördern, versehentlich das tragische Ende von Romeo und Giulia heraufbeschwört. Doch auch hier nimmt sich Autor Ody die Freiheit, Meister Shakespeare ein Schnippchen zu schlagen und beschert dem Publikum das, was es am Ende dieses im besten Sinne unterhaltsamen Abends zurecht erwartet: Ein Happy End.





Dichterdings

... das Poetry-Solo.

Varianten:

dichterdings | einmal querbeet
von allem etwas - also die bunte Text-Mischung

dichterdings | liebeslustig/liebesfrustig
Texte rund ums große Gefühl,
nachdenklich, ausgelassen, übermütig, schwarzhumori

dichterdings | für Tierlieb- und Tierleidhaber
böse Texte über die Fauna

dichterdings | mit fiesen Versen
ein Potpourri des schwarzen Humors

dichterdings | im Weihnachtstrubel
ausgelassen Besinnliches